Kontakt zur INFOnline

Service Center im Überblick

Sie erreichen uns montags bis freitags zwischen 09:00 Uhr – 18:00 Uhr

Customer Service | e-Mail | 0228 / 41 0 29 77

Service Center IVW digital | e-Mail | 0800 / 58 91 788 

agof service center | e-Mail | 0800 / 41 0 29 77

MMC Service Center Webradio | e-Mail | 0800 / 41 0 29 29

Usercentrics | e-Mail

Multistage Client & Visit Detection (Add-On zum SZM-Verfahren)

Sie sind hier:

Bei der Multistage Client & Visit Detection (folgend als MCVD bezeichnet) handelt es sich um eine Erweiterung des SZM-Messverfahrens zur Optimierung der Ermittlung der Kennzahlen Clients und Visits.

Dieses Add-on der SZM-Messung dient dazu, Clients und Visits auch in einem Umfeld mit geringer Akzeptanz von 3rd-Party-Cookies und datenschutzbedingten schwachen Fingerprintmerkmalen für das bekannte Hashverfahren möglichst genau zu ermitteln.

Bei der MCVD handelt es sich um ein mehrstufiges Verfahren, bei dem neben der bereits beschriebenen Merkmale zur Ermittlung der Clients und Visits auch auf einen 1st-Party-Cookie zurückgegriffen werden kann, um einen Clienthash näher zu differenzieren.

Sofern diese Option von Ihnen für Ihr Angebot aktiviert wurde, kann dieser 1st-Party-Cookie herangezogen werden, wenn ein Client keine 3rd-Party-Cookies akzeptiert und die Erkennung über einen Clienthash in einem speziellen Umfeld nur bedingt möglich sein sollte.

1. Wahl:
3rd-Party-Cookie

2. Wahl:
Fingerprint (Clienthash)

3. Wahl:
1st-Party-
Cookie

Es wird dabei stets das Verfahren zur Client- und Visitermittlung gewählt, das die höchste Genauigkeit ermöglicht – vorrangig steht weiterhin die Erkennung über den angebotsübergreifenden 3rd-Party-Cookie. Der Fingerprint kann mit Hilfe des 1st-Party-Cookies genauerer differenziert und somit Clients und Visits auch in schwierigeren Umgebungen erhoben werden.

Warum ist MCVD wichtig?

Als erfahrener Messdienstleister beobachten wir, die INFOnline, kontinuierlich die technischen Veränderungen auf dem Markt. Selbstverständlich betrachten wir dabei speziell die Änderungen, die direkten oder indirekten Einfluss auf die über das SZMnG erhobenen Messwerte haben oder haben könnten.

Neben den neuen Datenschutzbedingungen im Rahmen der DSGVO sowie den technischen Veränderungen im Markt – z.B. im mobilen Umfeld bei einigen Safari-Browsern – hat uns vor allem die Vorbereitung auf kommende Browserupdates (z.B. Firefox Version 65) dazu veranlasst, eine erweiterte Funktion zur Erkennung von Clients und somit auch Visits umzusetzen. Die Erhebung dieser wichtigen Kennzahlen profitiert von starken Erkennungsmerkmalen. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen daher, das MCVD-Verfahren bei Ihren Digital-Angeboten (Web + MEW) zu aktivieren.

Aktivierung MCVD

Die Aktivierung der MCVD als Erweiterung zur bisherigen Client- und Visitermittlung können Sie über eine kleine Anpassung Ihres verbauten SZM-Tags umsetzen. Dazu müssen Sie lediglich den neuen Parameter „sc“ (Bedeutung: set cookie) in Ihren Tag einbauen. Das MCVD-Verfahren aktivieren Sie dann, indem Sie dem o.g. Parameter „sc“ den Wert „yes“ zuweisen (vgl. Beispielintegration). Diese Erweiterung sollte möglichst angebotsweit durchgeführt werden. Sobald dies erfolgt ist, wird ein zusätzlicher 1st-Party-Cookie für Clients gesetzt, die Ihr Digital-Angebot besuchen. Die MCVD ist jetzt für Ihr Angebot aktiviert. Bitte beachten Sie, dass mit Aktivierung der MCVD ein 1st-Party-Cookie regulär gesetzt und an das Messsystem übermittelt wird.

Die Übermittlung der 1st-Party-Cookie-Informationen geschieht unabhängig davon, ob der 1st-Party-Cookie tatsächlich zur Visit-und Clientermittlung im Rahmen des mehrstufigen MCVD-Verfahrens herangezogen wird. Aufgrund dieser zusätzlichen Informationen empfehlen wir eine Anpassung Ihrer Datenschutzerklärung (DSE), wie in Kap 4.2 beschrieben.

Bei Aktivierung der MCVD durch Setzen des neuen Parameters „sc“ werden die Informationen zum 1st-Party-Cookie an die INFOnline sowie weiterverarbeitende Dienstleister und Systeme weitergegeben.

Nach initialer Aktivierung für einen Client wird die MCVD für diesen domainweit verwendet. Ist ein 1st-Party-Cookie für eine Domain Ihres Digital-Angebots einmal erfasst, wird die Information des Cookies bei zukünftigen Requests für diese Domain mitgeliefert. Die „sc“-Variable wird in Zukunft für die Informationsübergabe zum 1st-Party-Cookie verwendet. Bitte verwenden Sie den Parameter nur für die Informationsübergabe zum 1st-Party-Cookie.

Beispiel Integration

HEAD-Einbindung:
<script type="text/javascript" src="https://script.ioam.de/iam.js"> </script>
BODY-Einbindung:
<!-- SZM VERSION="2.0" -->
<script type="text/javascript">
var iam_data = {
"st":"infonlin", // site/domain
"cp":"BEISPIEL", // code
"sv":"ke", // Es wird keine Befragungseinladung ausgeliefert
"co":"kommentar", // comment
"sc":"yes"
}
iom.c(iam_data, 1);
</script>
<!--/SZM -->

Was muss ich zudem für die Aktivierung der MCVD beachten?

Anpassung der Datenschutzerklärung (DSE)

Sollten Sie die MCVD bei Ihrem Digital-Angebot nutzen wollen, empfehlen wir Ihnen neben der Aktivierung der Erweiterung im Tag auch eine Anpassung Ihrer Datenschutzerklärung (DSE).

Wir haben dafür unseren Entwurf der Datenschutzerklärung (Web) für Sie angepasst.

Ergänzt wurden für die Datenschutzerklärung Web im Kapitel 2 Art der Daten unter dem Aufzählungspunkt „einen zufällig erzeugten Client-Identifier“ folgende fett-markierte Textelemente:

„Die Reichweitenverarbeitung verwendet zur Wiedererkennung von Computersystemen alternativ entweder ein Third-Party-Cookie, ein First-Party-Cookie, ein „Local Storage Object“ oder eine Signatur, die aus verschiedenen automatisch übertragenen Informationen Ihres Browsers erstellt wird.“

Checkliste für die MCVD auf Ihrem Digital-Angebot