Technische Informationen – auf einen Blick:

SZM-Tag 2.0

Der SZM-Tag 2.0 besteht aus zwei Code-Teilen:

1. Externe JavaScript-Datei (Einbindung über den Header)
2. JavaScript-Variablen (Einbindung im Body-Bereich)

In der Standardimplementierung wird der SZM-Tag 2.0 als document.write()-Methode eingebunden. Im Integration Guide wird beschrieben, wie der SZM-Tag 2.0 zu einer appendChilde()-Methode oder zum newImage() geändert werden kann. Bitte beachten Sie, dass der SZM-Tag 2.0 nur in der appendChild()- oder newImage-Methode mit dynamischen Inhalten ohne Konflikte funktioniert.


Libraries

Die SZM Nutzungsmessung unterstützt folgende mobile APP-Plattformen:

1. Android (ab 2.3.3)
2. iOS (iPhone, iPod touch und iPad , ab iOS Version 7.0)
3. Windows Phone 7.5 / 8.0 / 8.1 
4. Blackberry (6 und 7)


Localliste

In der Localliste werden alle URLs des zu messenden Digital-Angebots aufgeführt, d. h. die Zählung einer mit dem SZM-Tag vertaggten Digital-Angebotsseite erfolgt erst dann, wenn dessen URL auch in die Localliste eingetragen ist.

Mit Hilfe der Localliste wird definiert, welche Requests von der SZM-Box als gültig bzw. ungültig gewertet werden.

Um die Zählung aller Ihrer Internetseiten zu gewährleisten, ist es unbedingt notwendig, dass der Angebotsinhaber die Localliste regelmäßig prüft und stets auf dem neuesten Stand hält.
Im Falle einer IVW-Mitgliedschaft werden Einträge und Änderungen in die Localliste erst durch die Freigabe der IVW wirksam.

Pflege der Localliste
Nach der Anmeldung finden Sie die entsprechende Anwendung zum Einspielen und Bearbeiten Ihrer Localliste im icon-link Kunden Center.
Bitte beachten Sie, dass die Locallisten-Änderung nicht automatisiert übernommen wird. Nach einer syntaktischen Prüfung durch einen Support-Mitarbeiter, werden die Änderungen während der regulären Bürozeiten an das Messsystem übertragen.


Codezuordnung

Kategorienmodell KAT 2.0 und Codes
Die Seiten innerhalb eines Digital-Angebots können durch den Anbieter nach verschiedenen Gesichtspunkten („Kategorien“ bzw. „Kategorien“ und „Merkmale“, Details siehe unten) zusammen gefasst werden. Dies geschieht über die sogenannten „Codes“.

Ein Code ist eine (mit gewissen Einschränkungen) frei durch den Anbieter der Website auswählbare Zeichenkette, die im SZM-Tag 2.0 (in Website zu hinterlegender JavaScript-Code, der die Messimpulse für diese Seite auslöst, Details siehe „INFOnline Integration Guide SZMnG“) hinterlegt wird.
Er dient zur Identifizierung der vertaggten Websites und ist die Basis für die spätere Kategorien-/Merkmalszuordnung im Kunden Center nach dem Kategorienmodell KAT 2.0.

Beim Auswerten der Seitenzählung werden die Codes vom System erfasst und summiert. Dies erlaubt die Aggregation von Page Impressions und Visits auf z. B. thematisch verwandten Websites.
Das Kategorienmodell KAT 2.0 der IVW wird für die Kategorisierung von stationären Websites, mobile-enabled Websites („MEWs“) und APPs eingesetzt.
Mit KAT 2.0 können Websiteinhalte zukünftig nicht mehr nur hinsichtlich ihres Themas und Erzeugers, sondern auch in zahlreichen weiteren Dimensionen kategorisiert werden. Dies wird durch die neue Struktur ermöglicht, die zwischen Kategorien und deren Merkmalen unterscheidet.

Durch den Aufruf einer HTML-Seite werden mit dem Request unter anderem die Parameter Angebotskennung, Contenttype und Code an das SZM-System übergeben. Die erzeugte PI kann durch den übermittelten Code einer bestimmten Kategorie, Unterkategorie sowie einem Thema zugeordnet und ausgewertet werden.

Im Code hinterlegt der Anbieter eine Information über die Seite. Dieser Code bildet die Basis des gesamten Zuordnungssystems. Seine Definition und Planung entscheidet somit über die spätere Qualität der Ergebnisse. Der Anbieter sollte sich hier überlegen, welche Auswertungsstrukturen verfügbar sein sollen. Somit ist die einzelne Seite bzw. der dort implementierte Code die kleinste Zuordnungseinheit im Kategoriensystem.

Inhaltliche Codezuordnung
Die Richtlinien der IVW und das gültige Kategoriensystem geben Auskunft über die inhaltliche Zuordnung der Codes.

Technische Codezuordnung
Die Zuordnung der Codes erfolgt dann über das Code-Management im Kunden Center. Dort bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Codes komfortabel nach AGOF- und/oder IVW-System zu verwalten.

Unsere Anwendungen helfen Ihnen Codes zu erstellen, zu löschen, zuzuordnen, wiederherzustellen und auch Ihre komplette Codestruktur als CSV-Datei zu importieren oder exportieren.

Weitere Informationen zur Definition eines Codes, zur Codezuordnung oder der Gliederung des Kategoriensystems erhalten Sie unter Downloads.